Erfolg trotz Unsicherheit
Eine große Mehrheit der C‑Level‑Führungskräfte (92 %) zeigt sich positiv hinsichtlich der Wachstumsaussichten ihres Unternehmens, während lediglich 82 % von steigenden Umsätzen ausgehen – der niedrigste Wert seit der Phase der Pandemie im Jahr 2021. Dies deutet auf einen Wandel von ungebremstem Optimismus hin zu einer stärker abgewogenen, pragmatischen Zuversicht und spiegelt das Bewusstsein der Führungskräfte für die bevorstehenden Risiken und Herausforderungen wider.
Wachstumshindernisse überwinden
Unsicherheit dominiert weiterhin als größter Wachstumsfaktor im negativen Sinne. Ökonomische Rahmenbedingungen (42 %) und zunehmender Wettbewerb (32 %) bleiben die wichtigsten Hindernisse für Entscheider:innen. Politische Instabilität ist deutlich angestiegen und liegt nun bei 29 %. Energiekosten und neue regulatorische Anforderungen teilen sich mit jeweils 26 % den vierten Platz – ein Rückgang um fünf Prozentpunkte. Fachkräftemangel und Herausforderungen in den Lieferketten belasten die Wachstumsstrategien ebenfalls weiterhin und werden von einem Viertel der Führungskräfte genannt.
Nationale und internationale politische Spannungen rücken unmittelbar dahinter und drohen, strategische Pläne zu gefährden und die Rahmenbedingungen für Organisationen, die eine internationale Expansion anstreben, grundlegend zu verändern.