Dienstleistungen im Bereich Cyber- und Technologierisiken in der Schweiz

Unternehmen in der Schweiz stehen unter wachsendem Druck, Cyber- und Technologierisiken wirksam zu steuern – seitens Aufsichtsbehörden, interner und externer Prüfer, Verwaltungsräten und zunehmend auch Kunden. Forvis Mazars in der Schweiz unterstützt Unternehmen beim Management von Cyber- und IT-Risiken, unter anderem mit Unterstützung bei FINMA-bezogenen Prüfungen, Governance-, Risk- & Compliance-(GRC)-Beratung, strukturierten Risikoassessments sowie der Entwicklung und Überprüfung von Risiko- und Kontrollrahmenwerken auf Basis von NIST CSF 2.0, COBIT, ISO 27001 und CIS Controls.

Wie wir Unternehmen beim Cyber- und IT-Risikomanagement unterstützen

Unterstützung bei FINMA-Aufsichtsprüfungen

Regulatorische Prüfungen in der Schweiz – insbesondere FINMA-Aufsichtsprüfungen – stellen hohe Anforderungen an die Technologie- und Cybersecurity-Governance. Wir unterstützen Unternehmen bei der Vorbereitung, Begleitung und Dokumentation regulatorischer Prüfungen sowie bei der Planung, Durchführung und Dokumentation interner Audit-Aktivitäten. Dabei orientieren wir uns bei internen Audits an den einschlägigen Standards des IIA. Unsere Unterstützung umfasst unter anderem Qualitätssicherung und Audit Reporting und hilft Unternehmen dabei, ihr Kontrollumfeld zu stärken und ihre Audit Readiness in komplexen Technologie- und Cybersecurity-Umfeldern zu verbessern.

GRC-Beratung

Viele Unternehmen verfügen bereits über Cybersecurity-Kontrollen, ihnen fehlen jedoch häufig die Governance-Strukturen, um diese konsistent zu steuern. Wir unterstützen beim Aufbau, bei der Weiterentwicklung und beim Monitoring von Governance-, Risk- & Compliance-(GRC)-Frameworks für Cyber- und Technologierisiken. Dabei identifizieren wir relevante regulatorische Anforderungen, definieren geeignete Kontrollmechanismen und etablieren Prozesse, die operativen, prüferischen und regulatorischen Anforderungen standhalten.


Bewertungen von Cyber- und IT-Risiken

Um die eigene Risikoexposition zu verstehen, reicht eine Checkliste nicht aus. Wir führen strukturierte Cyber- und IT-Risikoassessments durch, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Cybersecurity- und Technologierisiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren. Auf Basis anerkannter Methoden entwickeln wir Risikoprofile und konkrete Empfehlungen, um die Governance zu stärken, das Sicherheitsniveau zu verbessern und risikobasierte Entscheidungen auf operativer und Führungsebene zu unterstützen.

Entwicklung und Überprüfung von Risiko- und Kontrollrahmenwerken (NIST, COBIT, ISO, CIS)

Ein gut konzipiertes Kontrollrahmenwerk bildet die Grundlage für ein belastbares Cybersecurity-Programm. Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung, Implementierung und unabhängigen Überprüfung von Risiko- und Kontrollrahmenwerken anhand anerkannter Frameworks und Standards, darunter NIST CSF 2.0, COBIT, ISO 27001 und CIS Controls. Unser Fokus liegt auf der Qualität des Kontrollumfelds, der Governance-Reife sowie der Ausrichtung an regulatorischen Anforderungen und etablierten Branchenpraktiken. 

Wie können Unternehmen Cyberrisiken in ihr Unternehmensrisikomanagement und ihre internen Kontrollsysteme integrieren?

Cyberrisiken werden häufig isoliert vom übergeordneten Unternehmensrisikomanagement und den internen Kontrollstrukturen gesteuert. Dadurch können Lücken in Governance, Berichterstattung und der Nachweisfähigkeit gegenüber Aufsichts- und Prüfungsinstanzen entstehen. Eine wirksame Integration bedeutet, Cyberbedrohungsszenarien mit ihren potenziellen Geschäftsauswirkungen zu verknüpfen, klare Kontrollverantwortlichkeiten festzulegen und die Cybersecurity-Berichterstattung direkt in Governance-Prozesse auf Ebene des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung einzubinden. Das Ergebnis ist eine integrierte Risikoarchitektur, die fundierte Entscheidungen unterstützt, regulatorische Risiken reduziert und auch einer unabhängigen Prüfung standhält.

Häufig gestellte Fragen zu Dienstleistungen im Bereich Cyber- und IT-Risikomanagement

Was versteht man unter Cyber- und IT-Risikomanagement?

Das Cyber- und IT-Risikomanagement umfasst die Identifizierung, Bewertung und Bewältigung von Cybersicherheits- und Technologierisiken, die sich auf Systeme, Betriebsabläufe, die Unternehmensführung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auswirken. In der Schweiz verstärken Unternehmen aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltung und anderen regulierten Branchen diese Programme als Reaktion auf sich wandelnde Bedrohungen und steigende regulatorische Anforderungen.

Wann suchen Unternehmen in der Regel Unterstützung im Bereich Cyber- und IT-Risiken?

Am häufigsten erfolgt dies im Rahmen der Vorbereitung auf FINMA-Prüfungen oder interne Audits, bei der Bewertung von Risiken im Bereich Technologie und Cybersicherheit oder bei der Verbesserung von Governance- und Compliance-Rahmenwerken. Unterstützung wird zudem häufig bei technologischen Umstellungen, behördlichen Prüfungen oder dann benötigt, wenn bestehende Kontrollumgebungen von Wirtschaftsprüfern oder Aufsichtsbehörden unter die Lupe genommen werden.

Welche Organisationen benötigen diese Dienstleistungen in der Regel?

Unternehmen in regulierten oder technologieintensiven Branchen – darunter Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter, Gesundheitsdienstleister, Hersteller und Technologieunternehmen – sehen sich in der Regel mit den dringendsten Anforderungen konfrontiert. Viele von ihnen stehen gleichzeitig unter dem Druck von Cyberbedrohungen, regulatorischen Auflagen und Prüfungsfunktionen.

Welche Rahmenwerke und Standards werden üblicherweise angewendet?

NIST CSF 2.0, COBIT, ISO 27001 und CIS Controls gehören zu den häufig eingesetzten Frameworks und Standards für Cybersecurity Governance und Risikomanagement. In der Schweiz werden sie unter anderem genutzt, um Governance-Strukturen und Kontrollumfelder zu stärken sowie regulatorische und prüfungsbezogene Anforderungen zu unterstützen.

Was umfasst eine Cyber- und IT-Risikobewertung?

Eine strukturierte Bewertung umfasst in der Regel Cybersicherheitsbedrohungen, technologische Risiken, Governance-Strukturen, die Wirksamkeit von Kontrollmassnahmen sowie potenzielle geschäftliche Auswirkungen. Die Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Lücken zu identifizieren, Risiken zu priorisieren und ihre Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit und Risikomanagement im Einklang mit betrieblichen und regulatorischen Anforderungen zu verbessern.

Welche Rolle spielt GRC im Bereich der Cybersicherheit?

GRC-Rahmenwerke bieten die für ein systematisches Management von Cyberrisiken erforderlichen Governance- und Überwachungsstrukturen – darunter Risikoprozesse, Compliance-Management und die Überwachung von Kontrollmassnahmen. In regulierten Branchen fördert ein gut konzipiertes Cyber-GRC-Programm die Rechenschaftspflicht, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und eine langfristig nachhaltige Governance.

Kontakt