Swiss reporting newsletter: Aktuelle Entwicklungen in der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung

Wenn Sie die Entwicklungen bei den IFRS, der CSRD, den ESRS und den ISSB-Standards verfolgen, erkennen Sie frühzeitig, welche Änderungen in der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Sie zukommen. Forvis Mazars in der Schweiz informiert Sie regelmässig über diese Entwicklungen, mit Fokus auf ihre praktischen Auswirkungen und ihre Relevanz für Unternehmen, die in der Schweiz tätig sind und hier Bericht erstatten.

IFRS-News

IFRS 18 «Darstellung und Angaben im Abschluss»: Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung, Klassifizierung von Erträgen und Aufwendungen, von der Unternehmensleitung definierte Leistungskennzahlen (MPMs) und zugehörige Angabepflichten.

IFRS 16 «Leasingverhältnisse»: Bewertung beim Leasingnehmer, Neubewertungen der Leasingverbindlichkeit, Abzinsungssätze, Mietkonzessionen, Sale-and-Leaseback-Transaktionen sowie Entwicklungen aus dem Post-implementation Review.

IFRS 10 «Konzernabschlüsse»: Beurteilung und Neubeurteilung der Beherrschung.

IFRS 9 «Finanzinstrumente» und IFRS 7 «Finanzinstrumente: Angaben»: Hedge Accounting und zugehörige Angabepflichten.

IAS 7 «Kapitalflussrechnungen» und IFRS 7 «Finanzinstrumente: Angaben»: Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen und Reverse Factoring.

IAS 29 «Rechnungslegung in Hochinflationsländern»: Entwicklungen zu Hochinflationsländern und damit verbundene Fragen der Rechnungslegung.

IFRS Interpretations Committee: Agenda-Entscheidungen und weitere Anwendungsfragen.

Standardsetzung des IASB: Standardentwürfe, Informationsanfragen (Requests for Information) und Post-implementation Reviews.

IFRS Foundation: Governance und weitere relevante Entwicklungen.
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CSRD- und ESRS-News

Überarbeitete ESRS und freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung: wichtige Entwicklungen, Vereinfachungsmassnahmen und aktuelle Informationen zur Umsetzung.

ESRS-40a: Entwicklungen für bestimmte Drittstaatenunternehmen mit bedeutender Geschäftstätigkeit in der EU.

Tätigkeiten der EFRAG: Standardentwürfe, öffentliche Konsultationen und fachliche Empfehlungen.

Doppelte Wesentlichkeit und Umsetzung der ESRS: wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie themenbezogene Angabepflichten.

Klima und Übergangsplanung: klimabezogene Angaben, Übergangspläne für den Klimaschutz und Emissionsreduktionsziele.

Interoperabilität zwischen den ESRS und den ISSB-Standards: Abstimmung mit IFRS S1 und IFRS S2.

Leitlinien und Ressourcen der EFRAG: Umsetzungsleitlinien und ESRS Knowledge Hub.

ISSB-News

IFRS S1 und IFRS S2: Umsetzung, Anwendungsleitlinien und Übernahme in den einzelnen Jurisdiktionen.

Naturbezogene Angaben: Standardentwurf des ISSB und zugehörige Konsultation.

SASB-Standards: laufende Weiterentwicklungen und ihre Rolle bei der Anwendung von IFRS S1 und IFRS S2.

Internationale Entwicklungen beim ISSB: Fortschritte auf dem Weg zu einer globalen Baseline für nachhaltigkeitsbezogene Finanzinformationen.

FAQ: Swiss reporting newsletter

Was ist der Unterschied zwischen den IFRS-Rechnungslegungsstandards und den ISSB-Standards? 

Beide werden innerhalb der IFRS Foundation von zwei unabhängigen Standardsetzern entwickelt. Das IASB entwickelt die IFRS-Rechnungslegungsstandards, die Unternehmen in mehr als 140 Jurisdiktionen für ihre Finanzberichterstattung anwenden müssen. Das ISSB entwickelt die IFRS Sustainability Disclosure Standards, die Investoren entscheidungsrelevante und weltweit vergleichbare nachhaltigkeitsbezogene Angaben liefern.

Was ist die CSRD?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. Sie verpflichtet Unternehmen ab einer bestimmten Grösse, die Risiken und Chancen aus sozialen und ökologischen Themen sowie die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Mensch und Umwelt offenzulegen. Investoren und andere Stakeholder nutzen diese Informationen, um die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen zu beurteilen. 

Was ist der Unterschied zwischen der CSRD und den ESRS?

Die CSRD ist die EU-Richtlinie, die die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung festlegt. Die ESRS sind die Standards, nach denen die der CSRD unterliegenden Unternehmen berichten müssen. Die EFRAG erarbeitet die ESRS als Entwürfe, die die Europäische Kommission mittels delegierter Rechtsakte annimmt. 

Was ist der Unterschied zwischen den ESRS und den ISSB-Standards? 

Die ESRS verlangen eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse, die sowohl die Wesentlichkeit der Auswirkungen als auch die finanzielle Wesentlichkeit umfasst. Die ISSB-Standards sind auf die Informationsbedürfnisse von Investoren und Finanzmärkten ausgerichtet. Die Definition der finanziellen Wesentlichkeit ist in beiden Regelwerken aufeinander abgestimmt, und die IFRS Foundation und die EFRAG haben gemeinsame Leitlinien zur Anwendung beider Regelwerke veröffentlicht. 

Was ist doppelte Wesentlichkeit? 

Die doppelte Wesentlichkeit ist das Wesentlichkeitsprinzip der ESRS. Sie umfasst zwei Dimensionen: die Wesentlichkeit der Auswirkungen, die die Auswirkungen eines Unternehmens auf Mensch und Umwelt betrifft, und die finanzielle Wesentlichkeit, die die Risiken und Chancen betrifft, die sich aus sozialen und ökologischen Themen für das Unternehmen ergeben. Ein Nachhaltigkeitsaspekt ist wesentlich, wenn er nach einer der beiden Dimensionen oder nach beiden wesentlich ist. 

Was sind IFRS S1 und IFRS S2? 

IFRS S1 und IFRS S2 sind Standards des ISSB. IFRS S1 legt allgemeine Anforderungen an die Angabe nachhaltigkeitsbezogener Risiken und Chancen fest, von denen vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie die Zahlungsströme, den Zugang zu Finanzierung oder die Kapitalkosten eines Unternehmens beeinflussen. IFRS S2 behandelt klimabezogene Risiken und Chancen. 

 

 

 

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