ESGZ – Fachzeitschrift für Nachhaltigkeit und Recht: CSRD-Update zum Jahreswechsel

Yvonne Meyer und Moritz Sckaer, beide Partner*innen bei Forvis Mazars, analysieren den Stand der Omnibus I Verhandlungen zur Reform der CSRD sowie den Fortgang des deutschen Gesetzgebungsverfahrens zur nationalen Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen die von EU Kommission, Rat und Europäischem Parlament vorgeschlagenen Änderungen des Anwendungsbereichs, insbesondere die Anhebung der Schwellenwerte auf 1.000 bzw. 1.750 Beschäftigte sowie zusätzliche Umsatzschwellen von 450 Mio. Euro.

Die Expert*innen von Forvis Mazars stellen die unterschiedlichen Positionen der EU‑Institutionen systematisch gegenüber und erläutern die Auswirkungen der bereits verabschiedeten „Stop‑the‑Clock“-Richtlinie, die den Erstanwendungszeitpunkt der CSRD für Unternehmen der zweiten und dritten Welle auf die Geschäftsjahre 2027 bzw. 2028 verschiebt. Für Deutschland setzt das laufende Vertragsverletzungsverfahren den Gesetzgeber erheblich unter Druck, die CSRD kurzfristig umzusetzen. Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf antizipiert dabei bereits die auf europäischer Ebene diskutierte Anhebung der Schwelle auf 1.000 Beschäftigte, obwohl der Ausgang der laufenden Trilogverhandlungen weiterhin offen ist. Insbesondere für Unternehmen der ersten und zweiten Welle bestehen weiterhin erhebliche Rechts‑ und Planungsunsicherheiten aufgrund paralleler europäischer Verhandlungen und nationaler Übergangsregelungen.

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