Versicherungsbote: EU verschärft Geldwäsche-Vorgaben: Auf Versicherer kommt viel Arbeit zu

In einem Gastbeitrag für das Fachmagazin Versicherungsbote erläutern Peter Felst, Partner und Rechtsanwalt bei Forvis Mazars, und Torben Geppert, Senior Manager bei Forvis Mazars, die Auswirkungen des neuen EU-Geldwäschepakets auf Versicherungsunternehmen. Im Fokus stehen die regulatorischen Änderungen und der daraus resultierende Handlungsbedarf.

Die Autoren zeigen auf, dass sich Versicherer insbesondere auf verschärfte Anforderungen bei der Ermittlung wirtschaftlich Berechtigter, bei Risikoanalysen, KYC-Prüfungen und regulatorischen Datenmeldungen vorbereiten müssen. Mit Blick auf den Anwendungsbeginn am 10. Juli 2027 empfehlen sie, bestehende Prozesse und Systeme frühzeitig zu überprüfen, einen flexiblen Umsetzungsplan zu entwickeln und die IT eng einzubinden. Darüber hinaus betonen sie, dass geldwäscherelevante Daten konsistent, nachvollziehbar und fristgerecht für die Aufsicht bereitgestellt werden müssen. Da die neuen Vorgaben voraussichtlich auch in die Jahresabschlussprüfung einfließen, raten sie zudem zu einer frühzeitigen Abstimmung mit den Abschlussprüfer*innen.

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