Versicherungsbote: Geldwäscherisiken im Versicherungssektor: Pflichten und Schwachstellen

In einem Gastbeitrag für den Versicherungsboten erläutern Peter Felst und Torben Geppert, beide Partner bei Forvis Mazars, die Anforderungen an eine wirksame Geldwäscheprävention im Versicherungssektor.

Die Autoren zeigen auf, welche geldwäscherechtlichen Pflichten Versicherungsunternehmen erfüllen müssen und warum eine detaillierte, regelmäßig durchzuführende Risikoanalyse die Grundlage eines funktionsfähigen Geldwäschepräventionssystems bildet. Sie erläutern, wie produkt-, transaktions-, kunden- und geografiespezifische Risiken bewertet und durch geeignete Sicherungsmaßnahmen wie Kundenidentifizierung, Transaktionsmonitoring oder Mittelherkunftsnachweise adressiert werden können.

Darüber hinaus beleuchten die beiden Experten von Forvis Mazars typische Schwachstellen in der Praxis, etwa unzureichende Auswertungsmöglichkeiten für verdächtige Transaktionen, mangelnde Datenqualität oder ein unzureichendes Geldwäschebewusstsein innerhalb der Organisation. Zudem verdeutlichen sie die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen Versicherungsunternehmen und Vertrieb, um regulatorische Anforderungen wirksam umzusetzen.

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