Versicherungswirtschaft: Wie stabil ist das duale Krankenversicherungssystem noch?

In einem Gastbeitrag für die Versicherungswirtschaft analysieren Christian Ritz, Vorstandsvorsitzender der Barmenia und Gothaer Krankenversicherung, und Thomas Volkmer, Wirtschaftsprüfer und Partner bei Forvis Mazars, die Stabilität des dualen Krankenversicherungssystems vor dem Hintergrund steigender Gesundheitsausgaben, zunehmender Regulierung und demografischer Veränderungen.

Die Autoren erläutern, wie medizinischer Fortschritt, Kosteninflation und steigende Leistungsausgaben die Finanzierbarkeit von gesetzlicher und privater Krankenversicherung zunehmend unter Druck setzen und zu steigenden Beiträgen führen. Zudem beleuchten sie die Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und ordnen die Rolle der privaten Krankenversicherung als ergänzende, kapitalgedeckte Säule des Gesundheitssystems ein. Darüber hinaus zeigen sie auf, welche Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung des Systems beitragen können, darunter Prävention, betriebliche Krankenversicherungen, digitale Gesundheitsangebote sowie die stärkere Verlagerung geeigneter Behandlungen in den ambulanten Bereich.

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