Wann sollte ein Unternehmen eine interne Untersuchung einleiten?
Eine interne Untersuchung ist sinnvoll, wenn es konkrete Hinweise auf wirtschaftskriminelle Handlungen (bspw. Betrug, Korruption, Untreue, Diebstahl, Bilanzmanipulation, Interessenkonflikte, Sanktionsverstöße), arbeitsrechtliches Fehlverhalten (z. B. Diskriminierung, Mobbing) oder andere Regelverstöße gibt. Das kann durch ein Hinweisgebersystem, interne Kontrollen, auffällige Daten, Abschlussprüfungen, Medienberichte oder Hinweise von Geschäftspartnern ausgelöst werden. Wichtig ist, den Sachverhalt früh strukturiert zu untersuchen. So lassen sich Beweise sichern, Risiken einschätzen und spätere Entscheidungen gegenüber Geschäftsleitung, Aufsichtsgremien, Behörden oder Abschlussprüfer*innen nachvollziehbar begründen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Forensik-Expert*innen entwickeln einen klaren Untersuchungsansatz mit definiertem Auftrag, geeigneten Datenquellen und nachvollziehbaren Prüfungsschritten. Wir verbinden betriebswirtschaftliche, juristische, kriminalistische und technische Perspektiven, damit sensible Sachverhalte verschwiegen, belastbar und verhältnismäßig aufgeklärt werden können.
Welche Fehler sollten Unternehmen bei internen Untersuchungen vermeiden?
Häufige Fehler sind unter anderem eine unklare Aufgabenverteilung, zu späte Datensicherung, vorschnelle oder einseitige Kommunikation, unvollständige Dokumentation oder eine zu breite Einbindung von Personen. Auch Interessenkonflikte werden anfangs oft unterschätzt. Das kann dazu führen, dass wichtige Informationen verloren gehen oder Untersuchungsergebnisse später angreifbar sind. Deshalb sollten Unternehmen Untersuchungen früh und vollständig planen und beispielsweise festlegen, welche Schritte unverzichtbar sind, wer die Untersuchung steuert, welche Daten relevant sind und wie Ergebnisse dokumentiert werden.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Das Forensik-Team von Forvis Mazars strukturiert Untersuchungen mit klaren Rollen, nachvollziehbaren Arbeitsschritten und angemessenen Eskalationswegen. Dabei ist eine Unterstützung im Co-Sourcing möglich, oder im Rahmen einer eigenständigen Sonderuntersuchung. Unsere Expert*innen erstellen gerichtsverwertbare Berichte und achten darauf, Fakten, Bewertungen und Handlungsempfehlungen sauber voneinander zu trennen.
Welche Hinweise sprechen für Betrug oder Untreue im Unternehmen?
Warnsignale sind sehr vielfältig. Es können z. B. ungewöhnliche Zahlungsfreigaben, doppelte Rechnungen, Änderungen in Stammdaten, Vertragsänderungen, fehlende Belege, auffällige Barzahlungen oder wiederkehrende Ausnahmen von internen Regeln sein. Auch persönliche Nähe zwischen Mitarbeiter*innen/Manager*innen und Geschäftspartner*innen kann ein Risiko darstellen. Oft wirkt ein einzelner Vorgang zunächst unauffällig. Erst die gemeinsame Betrachtung von Zahlungen, Verträgen, Freigaben, E-Mails und Stammdaten zeigt, ob ein Muster vorliegt.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Die Forensik- und Datenanalyse-Teams von Forvis Mazars untersuchen Finanz-, Einkaufs-, Zahlungs- und Vertragsdaten auf Auffälligkeiten. Unsere Expert*innen ordnen die Ergebnisse fachlich ein und zeigen, ob ein Verdacht belastbar ist oder weitere Untersuchungsschritte erforderlich sind. Dies kann auch präventiv ohne konkreten Anlass erfolgen, um mögliche Vorgänge frühzeitig zu erkennen und mögliche Kontrolllücken rechtzeitig zu identifizieren und zu schließen.
Wie können Unternehmen Compliance-Verstöße frühzeitig erkennen?
Compliance-Verstöße lassen sich frühzeitiger erkennen, wenn Hinweise, Daten und Kontrollen zusammengeführt werden. Relevante Signale können aus Hinweisgebersystemen, internen Prüfungen (auf Basis von Zahlungsdaten, Vertragsunterlagen oder Geschäftspartnerprüfungen) oder Mitarbeiterbefragungen stammen. Wichtig ist, nicht nur auf Einzelfälle zu reagieren. Unternehmen sollten spätestens im Rahmen der Auswertung und der jährlichen Berichterstattung gegenüber der Geschäftsleitung und Gremien wiederkehrende Muster erkennen und untersuchen, ob dahinter strukturelle Schwächen im Prozess oder in der Unternehmenskultur stehen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Die Teams von Forvis Mazars entwickeln risikoorientierte Ansätze zur Früherkennung von Compliance-Verstößen. Unsere Expert*innen kombinieren forensische Datenanalyse, Prozessverständnis und Erfahrung aus Governance, Risk and Compliance (GRC), um relevante Hinweise gezielt einzuordnen.
Welche Rolle spielen Interviews in internen Untersuchungen?
Interviews dienen der Sachverhaltsaufklärung, der Identifikation weiterer Informationsquellen sowie der Einordnung von Dokumenten und Datenanalysen. Je nach Untersuchungsstand können erhebende oder konfrontative Interviews erforderlich sein. Dabei dient ein erhebendes Interview dem Sachverhaltsverständnis, um ein zielgerichtetes Vorgehen abzuleiten. Dagegen wird in einem konfrontativen Interview ein Verdächtiger konfrontiert, um ein vollumfängliches Bild bspw. über die Vorgehensweise und mögliche Mittäter*innen zu erlangen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere speziell geschulten Forensik-Expert*innen planen, moderieren und dokumentieren Interviews im Rahmen interner Untersuchungen. Dies umfasst sowohl sachverhaltsaufklärende Gespräche als auch Interviews in konfliktbehafteten Situationen und konfrontative Interviews. Die Ergebnisse werden strukturiert dokumentiert und in den Gesamtzusammenhang der Untersuchung eingeordnet.
Wie lassen sich Verdachtsfälle von Insolvenzverschleppung oder Bankrott nachvollziehen?
Verdachtsfälle von Insolvenzverschleppung oder Bankrott werfen häufig die Frage auf, welche Informationen den Verantwortlichen zu welchem Zeitpunkt vorlagen und auf welcher Grundlage wesentliche Entscheidungen getroffen wurden. Dabei kann es beispielsweise um die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens, die Liquiditätssituation, Zahlungen kurz vor Eintritt der Insolvenzreife, Vermögensverschiebungen oder den Umgang mit Hinweisen auf finanzielle Schwierigkeiten gehen. Eine strukturierte Analyse von Unterlagen, Finanzdaten und Kommunikationsprozessen kann dabei helfen, Sachverhalte nachvollziehbar aufzuarbeiten und Verantwortlichkeiten transparent darzustellen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Forensik-Expert*innen werten Dokumente, Finanzdaten, Transaktionen und Kommunikationsunterlagen aus, um Entscheidungsprozesse und relevante Geschäftsvorfälle nachvollziehbar zu rekonstruieren. Die Teams arbeiten strukturiert auf, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt vorlagen, wer in Entscheidungen eingebunden war und welche Maßnahmen oder Unterlassungen auf welcher Grundlage erfolgt sind. Die Ergebnisse werden belastbar dokumentiert und adressatengerecht für Geschäftsleitung, Insolvenzverwalter*innen, Rechtsberater*innen oder andere Stakeholder aufbereitet.
Welche Rolle spielen interne Untersuchungen bei Vorwürfen von Diskriminierung, Mobbing oder Machtmissbrauch?
Vorwürfe von Diskriminierung, Mobbing, Belästigung, Machtmissbrauch oder anderem Fehlverhalten können erhebliche Auswirkungen auf Mitarbeiter*innen, Unternehmenskultur und Reputation haben. Unternehmen sollten solche Hinweise zeitnah, objektiv und vertraulich untersuchen. Ziel einer internen Untersuchung ist es, den zugrunde liegenden Sachverhalt aufzuklären, relevante Fakten zu ermitteln und eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen. Dabei sind insbesondere Vertraulichkeit, Fairness gegenüber allen Beteiligten sowie arbeits- und datenschutzrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Forensik-Expert*innen unterstützen Unternehmen bei der unabhängigen Untersuchung von Vorwürfen wie Diskriminierung, Mobbing, Belästigung oder Machtmissbrauch. Die Teams führen Interviews, werten relevante Unterlagen und Kommunikationsdaten aus und bereiten Sachverhalte nachvollziehbar und belastbar auf. Dies erfolgt auf Basis einer verschwiegenen und objektiven Vorgehensweise sowie auf die Einhaltung arbeits- und datenschutzrechtlicher Anforderungen.
Woran erkennt man, ob ein Hinweisgebersystem funktioniert?
Ein Hinweisgebersystem funktioniert, wenn es bekannt ist, Vertrauen schafft und Meldungen entsprechend den gesetzlichen Regelungen bearbeitet werden. Entscheidend sind geschützte Meldewege, klare Zuständigkeiten, schnelle Rückmeldungen, Schutz vor Benachteiligung und eine nachvollziehbare Fallbearbeitung. Das umfasst auch klar definierte Prozesse für die Aufnahme, Plausibilisierung, Bearbeitung und Eskalation von Hinweisen, sowie die Einbindung von Mitarbeiter*innen. Ein technischer Meldekanal allein reicht nicht aus. Wenn Hinweise liegen bleiben, uneinheitlich geprüft oder nicht dokumentiert werden, entsteht ein erhebliches Compliance-Risiko.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Expert*innen untersuchen Hinweisgebersysteme auf Wirksamkeit, Prozessqualität und Dokumentationsstandards. Die Teams entwickeln praxistaugliche Abläufe für Eingang, Bewertung, Eskalation und Aufarbeitung von Hinweisen und unterstützen bei der Gestaltung praxistauglicher und nachvollziehbar dokumentierter Prozesse. Zusätzlich unterstützen unsere Expert*innen als Sparringspartner bei komplexen Fällen, um eine entsprechende zielgerichtete Bearbeitung der Hinweise zu ermöglichen.
Was ist bei einer Hinweisgebermeldung zu tun?
Hinweisgebermeldungen sind der häufigste Auslöser für die Aufdeckung von wirtschaftskriminellen Handlungen oder sonstigem Fehlerverhalten. Entscheidend ist, ob der Hinweis hinreichend konkrete Angaben enthält – etwa zu Personen, Vorgängen, Dokumenten, Zeiträumen oder betroffenen Bereichen. Zunächst sollte der Hinweis vertraulich dokumentiert und auf Plausibilität geprüft werden. Danach sind mögliche weitere Schritte zu bewerten, z. B. ob weitere Informationen benötigt werden, ob Daten gesichert werden müssen und ob eine vertiefte interne Untersuchung erforderlich ist. Zudem sollte frühzeitig untersucht werden, ob datenschutzrechtliche, arbeitsrechtliche oder regulatorische Anforderungen zu berücksichtigen sind und welche Personen in die weitere Bearbeitung eingebunden werden müssen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Forensik-Expert*innen untersuchen Hinweise risikoorientiert und unterscheiden zwischen unbelegten Vermutungen, plausiblen Verdachtsmomenten und akutem Handlungsbedarf. Die Teams strukturieren die nächsten Schritte so, dass Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit und ein fairer Umgang mit allen Beteiligten gewahrt bleiben. Auf Wunsch unterstützen wir auch bei der Durchführung einer Sonderuntersuchung sowie bei der Umsetzung von präventiven Maßnahmen als Folge einer Untersuchung, z. B. der Durchführung von Trainings sowie der Einrichtung von Prozessen, Richtlinien und Kontrollen.
Was gehört zu einem Fraud Risk Assessment?
Ein Fraud Risk Assessment identifiziert, in welchen Prozessen wirtschaftskriminelle Risiken entstehen können, und leitet geeignete Maßnahmen ab. Relevante Abteilungen sind unter anderem Einkauf, Vertrieb, sowie das Rechnungswesen. Bei der Festlegung der Zielbereiche sollten die Branchen- und Länderrisiken entsprechend berücksichtigt werden. Ein wirksamer Ansatz kombiniert Dokumenten- und Richtlinienprüfung, Prozess-Walkthroughs und die Bewertung bestehender Kontrollen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Expert*innen analysieren Risiken für wirtschaftskriminelle Handlungen oder sonstiges Fehlverhalten risikoorientiert und leiten konkrete kurz- und mittelfristige Maßnahmen ab. Dazu gehören Verbesserungen von Kontrollen, Verantwortlichkeiten, Schulungen, Monitoring und Governance-Strukturen.
Wie können Unternehmen sich vor Wirtschaftskriminalität schützen?
Unternehmen können Wirtschaftskriminalität nicht vollständig verhindern, aber Risiken reduzieren, indem Gelegenheiten minimiert werden. Wichtig sind klare Regeln, wirksame Kontrollen, transparente Verantwortlichkeiten, regelmäßige Schulungen, funktionierende Hinweiswege und ein konsequenter Umgang mit Verstößen. Besonders wirksam ist Prävention, wenn sie an den tatsächlichen Risikobereichen ansetzt und eine laufende Anpassung an die lebenden Prozesse erfolgt. Dazu müssen Lücken in den Prozessen identifiziert und wirksame, aber weiterhin praktikable Maßnahmen abgeleitet werden. Mitarbeiter*innen bilden dabei nicht nur in dem Ausführen der Prozesse einen wichtigen Baustein, sondern auch bei der Detektion und sollten entsprechend sensibilisiert und mitgenommen werden.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Die Teams von Forvis Mazars analysieren bestehende Präventionsmaßnahmen und identifizieren Lücken in Prozessen, Kontrollen und Governance-Strukturen. Unsere Expert*innen entwickeln daraus konkrete Maßnahmen, die wirtschaftskriminelle Risiken früher sichtbar und besser steuerbar machen.
Wie prüft man Geschäftspartner auf Compliance- und Integritätsrisiken?
Eine Geschäftspartnerprüfung sollte klären, ob mit einer Zusammenarbeit rechtliche, wirtschaftliche oder reputative Risiken verbunden sind. Dabei sollten insbesondere die Eigentümerstrukturen, negative Medienberichte und branchen- und landesspezifische Risiken einbezogen werden, um bspw. Sanktions- und Korruptionsrisiken oder sonstige Regelverstöße frühzeitig zu identifizieren und angemessen darauf reagieren zu können. Die Prüfung sollte risikoorientiert erfolgen. Ein Standardlieferant erfordert meist eine andere Prüftiefe als ein Vertriebspartner in einem Hochrisikomarkt, ein Joint Venture-Partner oder ein Zielunternehmen bei einer Transaktion.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Expert*innen verbinden Datenbankrecherchen, Open Source Intelligence und fachliche Risikobewertungen. Die Teams erstellen ein nachvollziehbares Risikobild, das die Abteilungen Einkauf, Compliance und Recht sowie auch die Geschäftsleitung für Entscheidungen nutzen können.
Wie lassen sich Sanktionsrisiken in der Lieferkette erkennen?
Sanktionsrisiken entstehen nicht nur durch direkte Geschäftspartner, sondern auch über Zwischenhändler, Eigentümerstrukturen, Zielländer, Zahlungswege, Warenströme oder Endverwendungen. Eine reine Namensprüfung gegen Sanktionslisten reicht daher häufig nicht aus. Unternehmen sollten ein Gesamtbild aus Geschäftspartnerdaten, Eigentümerinformationen, Transaktionen, Lieferwegen und Vertragsunterlagen entwickeln. Nur so lässt sich erkennen, ob indirekte Sanktionsrisiken bestehen, die zu reputativen Schäden führen können.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Expert*innen werten Geschäftspartnerdaten, Transaktionen, Eigentümerstrukturen und Lieferkettenunterlagen mit Blick auf Sanktionsrisiken aus. Die Teams helfen so dabei, Sanktionsrisiken frühzeitig zu identifizieren und entsprechend darauf zu reagieren.
Wie lassen sich Greenwashing-Risiken vermeiden?
Greenwashing-Risiken entstehen, wenn Nachhaltigkeitsaussagen nicht ausreichend durch Daten, Prozesse und Nachweise gedeckt sind. Das betrifft zum Beispiel Klimaziele, Produktversprechen, Lieferkettenangaben, soziale Standards oder Aussagen in Nachhaltigkeitsberichten. Unternehmen sollten untersuchen, ob externe Kommunikation, interne Steuerung und tatsächliche Umsetzung zusammenpassen. Je sichtbarer Nachhaltigkeit kommuniziert wird, desto wichtiger werden belastbare Daten und klare Freigabeprozesse.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Die Forensik- und Nachhaltigkeitsexpert*innen von Forvis Mazars analysieren ESG-Aussagen, Datenquellen, Nachweise und Kontrollprozesse. Die Teams machen Abweichungen sichtbar und zeigen, wie Nachhaltigkeitsaussagen verlässlicher abgesichert werden können. Im Verdachtsfall unterstützen die Teams dabei, Entscheidungswege nachzuvollziehen und Verantwortlichkeiten zu klären, um mögliches Fehlverhalten unabhängig aufzuklären.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei internen Untersuchungen?
Künstliche Intelligenz (KI) kann interne Untersuchungen unterstützen und beschleunigen, weil große Datenmengen schneller gesichtet und Muster erkannt werden können. Gleichzeitig entstehen neue Risiken, etwa durch manipulierte Inhalte, fehlerhafte Auswertungen, Datenschutzfragen, mangelnde Nachvollziehbarkeit oder unklare Verantwortlichkeiten. KI ersetzt daher keine fachliche Bewertung, kann aber wichtige Vorarbeiten leisten. Ergebnisse müssen geprüft und eingeordnet werden, damit sie als Grundlage für die Ableitung von Ergebnissen nutzbar sind.
Zudem stellt KI ein neues Risiko im Bereich Wirtschaftskriminalität dar, weil Wirtschaftskriminelle leicht und skalierbar Dokumente, Bilder, Videoaufzeichnungen oder Auditaufnahmen erstellen können, um wirtschaftskriminelle Handlungen zu begehen. Das stellt Ermittler und Unternehmen vor neue Herausforderungen.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Die Forensic-Expert*innen von Forvis Mazars setzen gezielte Analysen ein, um zum Beispiel KI-generierte Unterlagen zu identifizieren. Unsere Teams untersuchen Datenqualität, bewerten Ergebnisse fachlich und übersetzen technische Auswertungen in belastbare Untersuchungsergebnisse. Außerdem unterstützen unsere Teams bei der Aufklärung von wirtschaftskriminellen Handlungen mit KI-Bezug.
Wie können Sensibilisierungsschulungen wirtschaftskriminelle Risiken reduzieren?
Sensibilisierungsschulungen helfen, Mitarbeiter*innen konkrete Risikosituationen, Meldewege und erwartete Verhaltensweisen verständlich zu machen. Besonders wirksam sind praxisnahe Fallbeispiele, Dilemma-Diskussionen und rollenbezogene Szenarien, die an tatsächliche Prozesse und Risiken des Unternehmens anknüpfen. Schulungen sollten nicht nur Regeln vermitteln, sondern auch die frühe Erkennung von Warnsignalen und den Umgang mit Hinweisen stärken.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Forvis Mazars entwickelt zielgruppenspezifische Integritäts- und Risikobewusstseins-Trainings. Unsere Expert*innen nutzen praxisbezogene Fallstudien und passen Inhalte an Branche, Rolle, regulatorisches Umfeld und interne Richtlinien an.
Wann ist eine Forensic Due Diligence sinnvoll?
Eine Forensic Due Diligence ergänzt die klassische Financial, Tax oder Legal Due Diligence um die Bewertung von Betrugs-, Compliance-, Integritäts- und Sanktionsrisiken. Sie kann Hinweise auf frühere Verfehlungen, kritische Geschäftspartner, Schwächen in Kontrollsystemen oder Risiken mit Auswirkungen auf Kaufpreis, Garantien oder die Post Merger-Integration liefern.
Wie Forvis Mazars unterstützt
Unsere Expert*innen identifizieren und bewerten branchen- und länderspezifische Risiken und untersuchen risikoorientiert die Transaktionen, um frühzeitig Fehlverhalten mit Bezug auf Sanktionen oder sonstige Integritätsrisiken zu erkennen. So wird eine transparente Grundlage für die Investitionsentscheidung geschaffen.
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